Bekämpfung der Leiharbeit
Erster Schritt
Durchsetzung von Equal Pay statt Lohndumping per DGB-Tarifvertrag

Besonders für ver.di-Mitglieder:
Manipulationen bei Anträgen
zur Leiharbeit begegnen!

von Walter Michael Wengorz
überarbeitet am 29.01.2019


Die Antragsberatungskommission (ABK) in Vorbereitung der LBezFB13Konferenz
Landesbezirksfachbereichskonferenz SAT (Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen)
FB 13 (Besondere Dienstleistungen)
lehnte den nachfolgenden Initiativantrag zur Besetzung der Tarifkommission in der Leiharbeit ab.
 
Keine Mitgliedschaft von Disponenten
der Leiharbeitsfirmen
in der Tarifkommission Leiharbeit !


Begründung:

Im Oktober 2018 reichte ein Betriebsrat der Firma randstad eine Petition
zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) ein,
wonach es keinerlei Begrenzung der Höchstüberlassungsdauer mehr geben soll.

Nichtgenanntes Ziel der international agierenden Konzerne und Leiharbeitsfirmen
ist eine Deregulierung bis hin zur Abschaffung des Equal Pay- Grundsatzes
zur Gewinn-Maximierung durch Werkverträge und Leiharbeit.

Insbesondere Betriebsräte [der DGB-Gewerkschaften] *)
aus dem Kreise der Disponenten haben andere aus dem Betriebsverfassungsgesetz
resultierende Verpflichtungen als Leiharbeiter,
welche im Interesse ihrer gewerkschaftlichen Basis agieren.

Leipzig, 8.12.2018

http://nojobfm.de/2019-01-18/2018-12-08_LBzFBKonferenz_Initiativantrag.html


Die Antragskommission des Landesbezirks FB 13 wurde entgegen dem Beschluss
der beiden Bezirke von Sachsen-Anhalt durch einen Vertreter besetzt,
der zwar mehrere Anträge im Bezirksfachbereichsvorstand von Sachsen-Anhalt
selber mit beschlossen hatte,
aber dann entgegen der Beschlüsse der beiden Bezirke
Sachsen-Anhalt Süd und Sachsen-Anhalt Nord im Landesbezirk
gegen diese Anträge agierte.
[Die Anträge betrafen das steuerliche Existenzminimum und die Höhe
des gesetzlichen Mindestlohns.]

Obigen Initiativantrag zur Leiharbeit schlug er zur Nichtbefassung vor.
Als Mitglied der ABK gab er vor,
den Beschluss zur Nichtbefassung nicht begründen zu brauchen.

Das entgegen den Beschlüssen aus dem Land Sachsen-Anhalt im Landesbezirk SAT
agierende Gewerkschaftsmitglied ist CDU-Geschäftsführer
eines Landkreises und kein Leiharbeiter.
Auch agierte er gegen einen Delegierungsbeschluss der Bezirke.

Es besteht die Gefahr, dass durch ähnliche Manipulationen
auch der nachfolgende Antrag demnächst zur Nichtweiterbehandlung
bzw. zur Nichtbehandlung empfohlen wird:

http://nojobfm.de/2019-01-18/2018-12-08_LBzFBK_Leiharbeit.pdf

Nach dem Vorfall der Ablehnung des Initiativantrags gegen die Mitarbeit
von Disponenten in der TaKo Leiharbeit,
nach dem basisfeindlichen Agieren des Vertreters in der ABK in SAT
sollte ein neuer Initiativantrag formuliert werden:


Der ver.di Bundeskongress möge beschließen:

Tarifkommissionen und Antragsberatungskommissionen
in DGB-Einzelgewerkschaften frei von Parteiaktivisten,
die im Interesse des herrschenden Kapitals agieren,
bzw. frei von von Lobbyisten des Kapitals finanzierten
„unabhängigen“ Beratern.

Begründung:
ver.di ist keine gelbe Gewerkschaft,
die im Interesse des kapitalistischen Staates und
der Unternehmen agiert.


Mehr Details unter
http://nojobfm.de/2019-01-18/2019-01-18.php




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per 15.12.2018

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Walter Michael Wengorz

Straße der Befreiung 14
06128 Halle

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