"BmE- Nicht im Namen der HartzIV-Betroffenen"
Kritik an der Erteilung der Absolution zur Imageaufbesserung und
Kritik an der SprecherInnenrolle der Akteure am Armutsmarkt im BmE
(Bündnis medialer Entmachtung)
Stoppt die Mit-/Täter des sozialen Grauens

Achtung Baustelle

Einleitung

Trotz des Medienrummels waren Email-Infos der Anfang und Veröffentlichungen erfolgten trotz medialer Entmachtung an der Stelle, wo die Kritik von anfang an hätte hingehört

URL dieser Webseite: http://www.nojobfm.de/13/01/Armutsmafia/BME-mehr_1-emailinfo.html
Stand 17.01.2013 ca. 12 Uhr
Verfasser: Micha



Vor und nach der Erstveröffentlichung im Dezember 2012 gab es diverse Emails, um die Kritik auf anderen Webseiten unterzubringen.
Diese Emails hatten wie so oft kleinere Fehler u. a. bei nicht funktionierenden Links.
Auch wurde der Inhalt aktualisiert und erweitert

Hier noch einmal eine redigierte Fassung, welche für spätere Versendungen auch noch weiterhin überarbeitet wird:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 06.12.2012 gab es seitens eines "Bündnisses für ein menschenwürdiges Existenzminimum" (wenn schon, dann doch Existenzsicherung ?) eine Pressekonferenz, aus der sich der Eindruck ergeben könnte, eine legitimierte Vertreterschaft des gesellschaftlichen Feldes der Erwerbslosen bzw. der politisch aktiven Erwerbslosen spreche für diese.
Das ist nicht der Fall !
Der Versuch des gewerkschaftlichen Komplexes und der Sozial-/Wohlfahrtsverbände die Interessenvertretung auch für dieses Feld zu vereinnahmen ist alt bekannt.
Nicht von ungefähr wurde dieses Bündnis in der Pressekonferenz als ein "Novum in der Geschichte der BRD" verkauft.
(http://www.menschenwuerdiges-existenzminimum.org/presse/statment_pk/2012120487.html)

Hierzu Folgendes:
Es ist schon erstaunlich, offenbar musste erst das Bundesverfassungsgericht sich äußern, damit Sozial- und Wohlfahrtsverbände gemeinsam mit dem gewerkschaftlichen Komplex als ein gemeinsames Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum öffentlich die Menschenwürde wiederentdeckt bzw. diese gegen die Hartzgesetze / das Hartzsystem in Ansatz bringt.
Ausgerechnet diejenigen, die der seinerzeitigen rot-grünen Bundesregierung unter Schröder und Fischer (Steinbrück, Clement, Steinmeier, Müntefering, Bodo Hombach, Trittin, Katrin Göring-Eckardt und viele andere mehr) für die Durchsetzung dieses Systems den Rücken dafür frei gehalten haben
www.youtube.com/watch?v=zcCWqdeL92c entdecken nun den Verfassungsverstoß.
Mittlerweile sind viele Jahre vergangen.
Ist die gemeinsame öffentliche Entdeckung der Menschenwürde und Verfassungstreue dem anstehenden Bundestagswahlkampf geschuldet ?!
Etwa ein Schelm, der nicht an diese Läuterung glaubt ?
Oder folgende politische Naivität als Ausrede ernst nimmt ?

http://www.wdr.de/tv/westart/sonntag/sendungsbeitraege/2012/0902/kunkel-weber.jsp
dazu der Videobeitrag in Langfassung
http://www.wdr.de/tv/westart/sonntag/sendungsbeitraege/2012/0902/index.jsp?mid=677559
oder der einschlägige Abschnitt www.youtube.com/watch?v=teibd7Gu_5g
oder auf http://www.veengle.com/s/hartz-4/5.html (dort suchen - übrigens klein aber groß-artig)

Wie werden sich diese Organisationen, ihre Protagonisten und Mitglieder denn verhalten, wenn eine erneute rot-grüne Bundesregierung keine drastische Reform hinsichtlich der Bündnisforderungen vornimmt ?
Oder gar erneut geschlossene Reihen bzw. Gehorsam von rot-grüner Politik eingefordert wird ?

1. Bisher gab es weder von dem gewerkschaftlichen Komplex noch den Sozial-/ Wohlfahrtsverbänden eine öffentliche Entschuldigung für ihre "Mittäterschaft" bei der Entwürdigung und Entrechtung von Menschen in der Regierungszeit unter Schröder und Fischer !
Eine öffentliche Entschuldigung ist aber eine essentielle Mindestvoraussetzung für ein glaubwürdiges Bündnis mit Betroffenen des Sozialterrors.
Es sei denn, die sogenannten Vertreter der Erwerbslosen sind selbst kaum oder gar nicht vom Sozialterror betroffen ?!

2. Das sogenannte Netz einiger Erwerbslosenorganisationen / -initiativen, was sich mit diesen "Mittätern" in ein gemeinsames Bett begeben hat, hat noch nicht einmal versucht im Feld des erwerbslosen politischen Widerstands für eine Akzeptanz ihrer Beteiligung an solch einem Bündnis zu sorgen.
Das Ganze fand unter Bedingung von Verschwiegenheit statt !
Etwa ein Schelm, darauf hinzuweisen, offenbar aus Angst vor denen, deren Interessen man vorgibt zu vertreten ?!

3. Jetzt diesen Mangel durch eine anberaumte Fachtagung abhelfen zu wollen, ist schon purer Zynismus.
http://www.menschenwuerdiges-existenzminimum.org/hintergrund/20121217271.html
Dieses sogenannte Netz bzw. die sogenannten Erwerbslosen (Pressekonferenz des Bündnisses und die mediale Reaktion darauf) haben den massenmedialen Eindruck in Kauf genommen oder sogar gewollt, für alle Erwerbslose aus dem Feld des erwerbslosen politischen Widerstand zu sprechen.

4. Schon im Jahr 2009 erschien ein Artikel geschrieben von Christian Frings unter dem Titel "Aufstand der Armen" - neu gelesen. Dies war eine Rezension auf das gleichnamige Buch Frances Fox Piven / Richard A. Cloward: >Aufstand der Armen<, Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1986, 467 S., antiquarisch, ISBN 3-518-11184-1.
Anlass für Frings Veröffentlichung im express - Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit (www.labournet.de/express/) war der Streik bei Gate Gourmet in Düsseldorf, der eigentlich 2005 in London-Heathrow begonnen hatte.
Während der Streik in Großbritanien als ein internationaler Erfolg gefeiert werden konnte, erwies sich der Streik bei Gate Gourmet in Deutschland als langwierig (er dauerte über sechs Monate), aber dafür war er sehr lehrreich, weil der Streik vielfältige Unterstützung erhielt.
Frings selber war einer der Flying Pickets, der umherschweifenden Streikposten, die neben anderen den Streik unterstützten.
"Zum Greifen nah und doch blockiert" so lautet ein Artikel von einer zitierten Quelle (http://www.arbeitsalltag.de/) .
Schon im Februar 2007 konnte man in einem Artikel von Peter Nowak "Ausstand gegen McKinsey" lesen:
"So musste auch NGG-Sekretär Axel Peters im Interview einräumen, dass die Haltung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die Gate-Gourmet-Beschäftigte an anderen Flughäfen organisiert und sich aus dem Konflikt raushielt, wenig solidarisch war.  Die Gewerkschaftsfahne war nicht zerfetzt, so Peters zum Streikergebnis, das diplomatisch als "kein Erfolg und keine Niederlage" bezeichnet wurde. "
"Sechs Monate Streik bei Gate Gourmet", so lautet der Titel des Buches der Flying Pickets. Das Buch ist nicht nur einfach lesenswert, auch muss hinterfragt werden, warum diese Unterstützer, die wohl teilweise personell auch Initiatoren der ersten Zahltage in Köln waren nicht die Ursachen ihrer Erfolge umfangreicher veröffentlichten und das Organizing von Parteien und Gewerkschaften kritisch zur Disposition stellten.
Das Stärken von Streik-Organisationen ist es nicht allein auch nicht ihr Bashing. (Aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.)
Dann auch zurück zu dem Buch "Aufstand der Armen" [Poor People's Movements: Why They Succeed, How They Fail] von Piven und Cloward, welches in den 70-iger Jahren in einer 2. Auflage im Original erschien und 1986 in deutscher Sprache verlegt wurde (downloadbar über Google-Suche "Aufstand der Armen" trotz Copy-Right).

5. Weiter zum BmE - dem Bündnis medialer Entmachtung

Dieser fragwürdigen und unredlichen Vorgehensweise des sogenannten Netzes bzw. sogenannter Erwerbsloser setzten wir [Anton und Micha] -ohne irgendeine Stellvertretung suggerieren zu wollen- folgendes Statement entgegen, welches bei Sozialticker und Gegenwind e. V. veröffentlicht wurde.
http://www.sozialticker.com/so-verzweifelt-koennen-erwerbslose-gar-nicht-seinsich-ausgerechnet-mit-denen-in-ein-bett-zu-legen-die-ihnen-die-suppe-des-sozialen-grauens-miteingebrockt-haben_20121217.html (17.12.2012)
http://www.ali-gegenwind.de/2012/12/14/nicht-in-unserem-namen/ (14.12.2012)
übernommen von:
http://www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnews[pointer]=6&tx_ttnews[tt_news]=31184&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=655a0ea761 (17.12.2012)
http://erbendertara.wordpress.com/2012/12/17/nicht-in-unserem-namen-diskussionswurdige-kritik-am-bundnis-fur-ein-menschenwurdiges-existenzminimum/ (17.12.2012)
http://www.trend.infopartisan.net/trd1212/t541212.html (12/2012)
http://www.linkeseite.de/nachrichten_2012-12-18index1.htm (18.12.2012)

6. Anlass für die Kritik am BmE
Nach der Pressekonferenz am 6.12.2012 erfolgte der öffentliche Auftritt des Bündnisses BmE auf dessen neuer Webseite.
Bei der Kategorie "Wir über uns" war es möglich, Kommentare unterzubringen.
Dieser Kommentar wurde später unterdrückt, d. h. er ist nicht mehr verfügbar.

BME no comment

7. Kritik und Kommentierung möglich?
Schon früher wurden Veröffentlichungen zu Tabu-Themen bei verschiedensten Foren durch Moderatoren unterdrückt.
Die Moderatoren nutzen ihre Macht aus zur Unterdrückung von Kritik wie im vorhergehenden Punkt berichtet.

Zwei Wochen später war eine Kritik wieder begrenzt möglich.

HansTester-1

Hans Tester war es möglich einen weiteren Kommentar unterzubringen.

HansTester-2

8. Mittlerweile wird dennoch das Thema Kritik am Bündnis in Foren diskutiert.
Mehr dazu unter Foren


neuere Seiten zum BmE
BmE - Buendnis medialer Entmachtung - Nicht im Namen der HartzIV-Betroffenen

Einleitung
Email-Infos
Foren
Verhindern durch Binden in Bündnissen
emanzipatorische Bewegung und die Rolle der Organizer



Sklavenmarkt